Schlafapnoe, die unbekannte Volkskrankheit
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Therapie – Atemmasken   

Hinweis: Die Wahl der richtigen Atemmaske hängt entscheidend davon ab, wie gut man diese Therapie annimmt. Die Maske soll möglichst perfekt sitzen; aber nicht stören, so dass Druckstellen vermieden werden und man sie nachts kaum spürt. Manchmal hilft der Wechsel auf einen anderen Maskentyp oder ein anderes Modell. Es gibt reichlich Auswahl aus den USA und Deutschland.

Wissenswertes zu Masken

Masken als zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Therapie

Diese Seite enthält Bilder, Masken- und Firmennamen. Masken sind eine zutiefst individuelle Komponente der Therapieanwendung, Betroffenen soll hier Hilfe und Übersicht über die Anwendung der Masken gegeben werden. Eine Gesamtübersicht des Angebotes aller Bewerber ist schlichtweg unmöglich. Die hier erstellten Auflistungen von Masken und weiterem Therapiezubehör erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie stellen keine Werbung dar und beinhalten keine Wertung der Hersteller und ihrer Produkte! Hier kann nur eine begrenzte Auswahl aufgezeigt werden, die versucht wurde etwas zur Verständlichkeit Ihrerseits zu ordnen. Diese Seite enthält über Verlinkungen Hinweise auf das Angebot der einzelnen Firmen - siehe auch den Link "Partner" auf der Startseite. Auf den Internetseiten der Firmen sind umfassende Informationen ersichtlich. Sollten nach Meinung von Mitbewerbern hier inhaltliche Darstellungen unzureichend sein, bitten wir um Informationen an den Webmaster. Es wurde versucht, eine ausgeglichene Darstellungsweise zu erreichen. Nutzen Sie bitte auch die Informationen in Prospekten der Firmen und auf Ausstellungen. Ich danke den einzelnen Firmen für die Erlaubnisse zur Darstellung nbsp;

Einführung

Die CPAP-Therapie der Schlafapnoe wirkt bei den meisten Patienten sehr gut und sofort, wenn sie mit den richtigen Einstellungen im Schlaflabor erfolgt und mit ausreichend therapietauglichen Geräten ausgeführt wird. Diese Therapieform wird daher auch als der "Königsweg" oder der "Goldstandard" bezeichnet. Obwohl diese Therapie also eine gute Lösung darstellt, wird sie von  Betroffenen meist zu Therapiebeginn nicht gerade leicht akzeptiert. Dies liegt meist daran, dass das Bindeglied (auch als Interface bezeichnet) zwischen Therapiegerät und Mensch  - die Maske - für viele Betroffene zunächst ein Akzeptanzproblem darstellen kann. Soweit man das Therapiegerät ja auch akzeptiert, es steht ja meist auf dem Nachttisch, so schwierig erscheint es, die Maske, die ja einem (meist) direkt auf der Nase sitzt, zu verkraften. Sie ist einfach zu nahe in die gewohnte Umgebung - noch dazu in einen sensiblen Bereich, das Gesicht - "eingedrungen". Da die Maske ja geradezu der zentrale Bestandteil der Therapie ist, besitzt sie aber eine hohe Bedeutung für die Therapieanwender, hier besonders in der Akzeptanz zur Therapie, fachlich als Compliance bezeichnet. Diese Compliance, also die Einwilligung oder Bereitschaft des Patienten, sich der Notwendigkeit der Langzeittherapie zu unterziehen, dies ist auch eine Frage der Einsicht und der inneren Einstellung zur Behandlung, die erst eine erfolgreiche Therapie ermöglicht und die Wirksamkeit dieser verbessert.   
Da in den meisten Schlaflaboren zu wenig Zeit auch für diese physiologischen Probleme aufgewendet wird, fühlen sich viele Betroffene allein gelassen, obwohl sie die Therapie (mit den Therapiegeräten) an sich schon akzeptieren und als notwendig ansehen. Aber hier ist der Zeitpunkt, der über die Akzeptanzverlauf - die Compliance - der Therapie entscheiden wird. Gelingt es dem Patienten nicht, wodurch auch immer, die Maske als notwendige Schnittstelle zum Therapiegerät innerlich zu akzeptieren, treten Probleme im eigentlich akzeptierten Verhältnis zur Therapie auf. So gerät letztendlich der Therapieerfolg in Gefahr. Fast jeder Betroffene hat hier einen mehr oder minder langen Akzeptanzprozess durchmachen müssen, der ggf. auch etwas länger andauern kann. Dieser Akzeptanzprozess muss aber im Sinne der erfolgreichen Therapie positiv bewältigt werden. Hier helfen die Selbsthilfegruppen, die ggf. erfolgten psychologischen Leistungsdefizite der Betreuung der Patienten in den Schlaflaboren auszugleichen, die durch mangelnde Beratungs- und Schulungszeit entstehen und Hilfestellung bei effektivem Therapieeinsatz geben. Die meisten Probleme der Patienten entstehen nicht im direkten Umgang mit dem Therapiegerät, es heißt meist " na ja, aber meine Maske . . . " . Wenn es aber schon " meine Maske" heißt dann ist schon ein Anfang gemacht, jetzt muss nur die richtige Einstellung gefunden werden.

Was ist nun aber die richtige Maske für mich?

Ein Therapiegerät muss laut Forderung des SGB V "ausreichend" therapietauglich sein. Lässt sich die Frage nach einem "ausreichend" guten Therapiegerät mit den entsprechenden Kenntnissen qualitativ genau beantworten (die Selbsthilfegruppen können dies zumeist), weil hier alles gut technisch darstellbar ist, ist dies bei den Therapiemasken ungleich schwieriger. Die Masken sind immer an ihren Träger oder ihre Trägerin gebunden, unterliegen Vorlieben und Gewohnheiten, aber eben auch den individuellen Gesichtskonturen und -formen. Also, die Entwicklung von Masken ist ein schwierigeres Unterfangen, als ein gutes Therapiegerät zu fertigen. Hier ist nicht viel messbar, die Gesichtsformen sind eben sehr unterschiedlich - also eine Maske für alle, das geht nicht. Wie also weiter? Ganz klar, verschiedene Maskenformen für verschiedene Ansprüche, Forderungen und Notwendigkeiten. Denken Sie aber nicht, es gäbe keine Einschränkungen oder Forderungen an die Maskenentwicklung!